WSG Tirol verlor das Auswärtsspiel gegen Ried mit 1:2. Die Partie begann vor 3.150 Fans mit zwei guten Gelegenheiten für die Rieder. Jonas Mayer scheiterte auf Höhe des Elferpunkts am Tiroler Schlussmann Adam Stejskal, Fabian Rossdorfer schoss vom Fünfer daneben. Danach konnte die WSG die Partie offenhalten und kam einem Treffer in der 27. Minute nahe, als Moritz Wels einen Volley aus kurzer Distanz über die Latte beförderte. Die Rieder antworteten mit einem Fehlschuss von Antonio van Wyk, ehe in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die entscheidende Szene folgte. Lukas Sulzbacher fiel der Ball nach einer Flanke auf den Oberarm und Schiedsrichter Jakob Semler entschied nach Begutachtung der Videobilder auf Strafstoß, den Mutandwa sicher verwandelte. Bald nach Wiederanpfiff schrammten die Spieler der WSG knapp am Ausgleich vorbei. Eine Flanke von Nikolai Baden Frederiksen flog an Freund und Feind vorbei und landete an der Stange. Nach einigen Leerläufen wurde es erst im Finish wieder turbulent. Ola-Adebomi war nach einem von Baden Frederiksen aufs kurze Eck gezirkelten Corner per Kopf erfolgreich, wenig später aber foulte der kurz zuvor eingewechselte Lukas Hinterseer im Sechzehner Ante Bajic. Diesmal verwertete Pomer und sorgte damit für eine erfolgreiche Generalprobe der Rieder für das Cup-Semifinale am Mittwoch gegen den LASK. Die WSG ging damit nach zuletzt drei Siegen und einem Remis wieder als Verlierer vom Platz. Philipp Semlic, der Trainer der WSG Tirol, kritisierte die Fehlentscheidung des Schiedsrichters und ein brutales Foul an Ola-Adebomi. Semlic sagte: „Sehr schade war, dass definitiv eine Fehlentscheidung zum ersten Elfer Ried ein bisschen auf die Siegerstraße gebracht hat. Wir haben uns trotzdem freigekämpft und verdient den Ausgleich gemacht. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das brutale Foul von Sollbauer an Ola-Adebomi.“