In der Bezirksliga West trennten sich die WSG Tirol 1c und der ESV Hatting-Pettnau mit 2:2. Die Heimischen legten vor, gerieten nach dem Seitenwechsel aber in Rückstand und retteten in der Schlussphase noch einen Zähler. Trainer Florian Köll sah sein Team trotz der Dellen im Spielverlauf lange vorne: "Wir hatten viel Ballbesitz und die besseren Möglichkeiten, das 1:0 war verdient." Kleine Fehler öffneten den Gästen die Tür, am Ende stand ein Remis, mit dem Köll "unterm Strich leben kann". Die Partie begann nach dem Geschmack der Hausherren. Aus dem klaren Plus an Ballbesitz erarbeitete sich die WSG früh Kontrolle und wurde belohnt: In Minute 16 traf Matteo Gassler zum 1:0. "Am Beginn hatten wir eigentlich alles unter Kontrolle", erklärte Florian Köll später. Hatting-Pettnau meldete sich allerdings zurück. "Der Gegner hat leider aus kleinen Fehlern den Ausgleich erzielt", so Köll – dieser fiel in der 31. Minute durch Marian Weber. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Gleich nach Wiederbeginn erwischten die Gäste den besseren Start und drehten die Partie: Josip Majic stellte in Minute 50 auf 1:2. Die Heimelf suchte geduldig den Weg zurück, kam über Standards und viel Ballbesitz, jedoch lange ohne die ganz großen Chancen. Erst in der Schlussphase zahlte sich das Anlaufen aus: Marcel Juen sorgte in der 80. Minute für das verdiente 2:2, das den Schlusspunkt unter eine umkämpfte zweite Hälfte setzte. Florian Köll zeichnete nach dem Abpfiff ein klares Bild des Spiels. "Wir waren viel im Ballbesitz und hatten die besseren Tormöglichkeiten, deshalb war das 1:0 verdient", hielt er fest. Was seiner Elf zwischendurch entglitt, war die Effektivität – und eine heikle Phase rund um die Gegentreffer: "Aus Kleinigkeiten ist erst der Ausgleich gefallen, und das frühe 1:2 nach der Pause hat dem Gegner in die Karten gespielt." Seine Mannschaft blieb am Drücker, fand aber selten ganz klare Abschlüsse: "Wir hatten immer wieder gute Standardsituationen und viele Möglichkeiten, es waren aber nicht allzu viele zwingende Chancen dabei." Dass der Ausgleich spät fiel, veränderte auch die Zielsetzung im Finish: "Wir waren dann damit beschäftigt, wieder auszugleichen und waren am Ende mit dem Unentschieden zufrieden. Ich finde trotzdem, dass wir näher am Sieg waren – ohne den unglücklichen Verlauf hätten wir das Spiel gewonnen." Einen wichtigen Baustein hob Köll besonders hervor: die Reife einer sehr jungen Truppe. "Dafür, dass wir mit sehr, sehr vielen jungen Spielern, teils aus der U16, gespielt haben, hat die Abstimmung und das Zusammenspiel sehr gut gepasst", sagte der Trainer und fügte an: "Eigentlich hätten wir uns den Sieg verdient gehabt." Auch der Blick auf den Gegner fiel sachlich aus: "Hatting-Pettnau hat so gespielt, wie erwartet – sie haben uns den Ball gelassen und ab der Mittellinie gepresst." Zum Schiedsrichter gab es keinen Anlass für Debatten: "Es hat keine strittigen Szenen gegeben, dazu habe ich nichts zu sagen." In der Tabelle hält die WSG Tirol 1c nach 25 Runden bei 41 Punkten auf Rang sechs, Hatting-Pettnau bei 37 Zählern auf Platz acht. Mit der Moral nach dem späten Ausgleich und dem Mut der Jungen will die WSG die restlichen Aufgaben selbstbewusst angehen und den sechsten Platz absichern.
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WSG Tirol sichert sich Punkt in der Bezirksliga West
WSG Tirol 1c hat sich in der Bezirksliga West einen Punkt gesichert. Die Heimelf trennte sich von Hatting-Pettnau mit 2:2. Trainer Florian Köll zeigte sich zufrieden.
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