WSG Tirol hat den Klassenerhalt in der turbulenten Saison 2025/26 erreicht. Die Mannschaft von Trainer Philipp Semlic zeigte Moral und überraschte mit offensiver Effizienz. Der Saisonstart war aufsehenerregend, als die Tiroler die ersten beiden Bundesliga-Spiele einer Saison gewannen. Danach folgte eine längere Durststrecke mit sieben sieglosen Partien zwischen Runde drei und zehn. Trotzdem blieb die Mannschaft in insgesamt 20 von 32 Spielen ungeschlagen (10 Siege, 10 Unentschieden). Ein Wert, den die Tiroler zuvor nur in der Saison 2021/22 erreicht hatten. Besonders auffällig war die Fähigkeit, Rückstände noch in Punkte umzuwandeln. Mit 15 Punkten nach Rückständen stellte die WSG den Ligabestwert auf. Valentino Müller war die herausragende Figur: Der Mittelfeldspieler erzielte zehn Tore und lieferte vier Assists. Damit war er an 14 Toren direkt beteiligt und erreichte damit persönliche Bestwerte. Nikolai Baden Frederiksen war ebenfalls stark präsent. Der Stürmer erzielte neun Tore und hatte 29 Schüsse aufs Tor. Die Mannschaft übertraf mit 40 erzielten Treffern bei einem Expected-Goals-Wert von 37,2 ihre Erwartungen leicht und erreichte zudem eine Schussgenauigkeit von 45,5 Prozent (Platz 5 ligaweit). Jamie Lawrence war mit 32 Einsätzen und 301 klärenden Aktionen der große Dauerbrenner in der Abwehr.